Tag 22 – der Kunst wegen nach Volksdorf

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Geselliges Beisammensein im Garten

Am Vormittag in Altona Architektur fotografiert. Nachmittags mit der Bahn nach Volksdorf. Da ist sehr friedlich, ruhig und aufgeräumt. Man glaubt nicht mehr ganz in Hamburg zu sein. In der Fußgängerzone (muss es noch ruhiger werden?) einen Kaffee getrunken.

Mein eigentliches Ziel galt aber der Kunst im Hühnerhaus, eine Veranstaltung, die ich der Brochüre zum Architektursommer 2012 entnommen habe.

In einer Gegend, die von Einfamilienhäusern inmitten großzügiger Gärten geprägt ist, ruft die Existenz eines Hühnerhauses schon Verwunderung hervor. Können die Bewohner sich keine Eier leisten?

Ich erfahre, daß die Hühnerhaltung auf die späten 1930er Jahre zurückgeht, als Deutschland im Zug des bevorstehenden Krieges auf Selbstversorgung eingestimmt wurde. Auch in diesem wohlhabenden Viertel. Der bestehende Schuppen ist der einzige, der überlebt hat.

Seit einigen Jahren nutzt ihn die Eigentümerin für Kunstausstellungen.

Mir hat zwar die Installation von Erdmute Prautzsch nicht sonderlich zugesagt, fand aber das Setting in dem alten schönen Garten, sowie die Tatsache, daß es sich mal nicht um einen Ort unter den üblichen verdächtigen (St.Pauli, Hafen, Altona) handelte, durchweg erfreulich.

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Kunstraum Hühnerhaus

–> http://www.huehnerhausvolksdorf.de/

* * *
Abends in Altona eine große Portion Sushi gegönnt. Ein erfüllter Tag.

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